Immobilien – Zukunft in Deutschland

 

Wohnimmobilien-Büroimmobilien-Gewerbeimmobilien/Handel-Sonderbereich Pflegeimmobilien Wohnimmobilien: Da sich durch den demografischen Wandel der Bedarf an zusätzlicher Wohnfläche ab 2017 umkehrt und durch steigende Energie- und Unterhaltungskosten eine Umkehr zu weniger, dafür aber besser ausgestatteter Wohnraumnachfrage stattfindet, sollten Investitionen dieses berücksichtigen. Denn noch sind Familien sehr standortstreu und wechseln auch nach dem Auszug Ihrer Kinder nicht ihren Wohnsitz, wodurch der Wohnflächenbedarf je Einwohner noch weiter steigen wird. Jedoch wird durch den ansteigenden Anteil der Nebenkosten an den Wohnraumkosten eine Umbesinnung erfolgen. Perspektive: bei einem Rückgang der Flächennachfrage um 1 % kommt es zu einer Preisminderung von 0,7%. Büroimmobilien: Sie sind der große Verlierer bei den Renditeaussichten. Denn durch die Abnahme der Erwerbstätigen beim Anteil der Bevölkerung schwindet Ihr Bedarf entsprechend. Auch zeigt die Entwicklung dass eine Reduzierung der Flächen je Mitarbeiter erfolgt. Hierdurch werden auch die Renditemöglichkeiten eingeschränkt da sich die sinkende Nachfrage sofort auf den Mietpreis auswirken wird. Auch hat sich durch die aktuelle Wirtschaftslage gezeigt dass diese besonders anfällig während der Krise sind, da hier am schnellsten Leerstand durch Schließung/Outsourcing oder Reduzierung erfolgte. Perspektive: bei einem Rückgang der Flächennachfrage um 1 % kommt es zu einer Preisminderung von 2%. Gewerbeimmobilien/Handel: Durch die bereits ausreichend zur Verfügung stehenden Flächen und die sinkende Nachfrage in den B-Lagen wegen der Umsatzverschiebung auf das Versandgeschäft ist für den Erfolg außer der Lage nur die Größe und in zweiter Linie das Alter der Immobilie für die Rendite derselben ausschlaggebend. Perspektive: bei einem Rückgang der Flächennachfrage um 1 % kommt es zu einer Preisminderung von 0,7%. Sonderbereich Pflegeimmobilien: Die demografische Entwicklung unserer alternden Gesellschaft führt zu einer Veränderung in der Immobiliennachfrage, da eine wachsende Zahl von Senioren nicht mehr mit verschiedenen Generationen unter einem Dach wohnt. Hierdurch steigt die Anzahl an Haushalten und die Tendenz zu seniorengerechtem Wohnraum, sowie einem gesteigerten Bedarf von stationären Pflegeimmobilien. Allein bis 2010 besteht hier eine zusätzliche Nachfrage von 4,7 Millionen Quadratmetern. Perspektive: Bei erhöhter Flächennachfrage um 1 % kommt es zu einer Preissteigerung von 1%.

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