Der Frühling ist da, der Garten ruft

 

Die Zeit der Stauden ist da, sie müssen verjüngt werden. Für die Astern, Fetthenne oder Mädchenauge, ist eine Verjüngungskur nach vier bis sechs Jahren empfehlenswert. Sie müssen mit dem ganzen Wurzelballen ausgehoben und von der Erde befreit werden. Die meisten Stauden vertragen es, wenn man sie einfach mit dem Spaten zerteilt, danach werden die Teilstücke wieder in den Boden eingepflanzt. Bei Gartenmohn, gelbes Steinkraut, Christrosen und Staudenlupinen ist Vorsicht geboten, da sie am liebsten ungestört an einem Standort verbringen! Jetzt ist auch die Zeit der Rosen, der Winterschutz muss entfernen werden. Beim Düngen am besten einen mineralischen Langzeitdünger verwenden, geben Sie ihn direkt auf den Wurzelbereich der Rosen.Es können jetzt alle Primeln, Vergissmeinnicht, Stiefmütterchen, Tausendschönchen, vorgetriebene Zwiebelgewächse wie Tulpen, Narzissen und eine große Palette an Stauden gepflanzt werden. Einjährige Sommerblumen, wie Begonien, Männertreu, Löwenmäulchen und Sommerastern können jetzt in die aufgelockerte Erde gesät werden. Danach wird das Beet mit einer dünnen Mulchschicht oder Torfschicht abgedeckt.Der Rasen hat die Wintermonate ganz besonders gelitten, Moos und Unkraut nehmen ihm die Luft und Nährstoffe die er braucht um wieder frisch auszusehen. Mit dem Vertikutierrechen wird der dichte Filz aus abgestorbenen Pflanzteilen und Moos aus dem Rasen gerissen. So bekommt er wieder Luft und kann sich von den Strapazen des Winters zu einer schönen grünen Pracht entfalten. Anschließend sollten sie noch einen Langzeitdünger ausbringen. Da das satte Grün und auch die Pflanzen immer Wasser benötigen, sollte die Regentonnen wieder in Betrieb genommen werden. Wasser aus der Wassertonne spart teures Leitungswasser, und die Pflanzen freuen sich über das weiche Wasser aus den Niederschlägen.Wer einen Gartenteich hat, sollte diesen jetzt aus seinem Winterschlaf holen. Den Kescher raus und die abgestorbenen Wasserpflanzen und das Laub von der Wasseroberfläche entfernen. Jetzt muss der Schlamm vom Boden weg, das geht am besten mit einem Schlammsauger. Das ist wichtig da sich im Bodenmorast mit steigenden Wassertemperaturen Ammoniakgase bilden können, dass kann der erwachenden Teichbiologie schaden. Bei einer Wassertemperatur von 10 – 12 Grad, sollte noch die Qualität des Wassers auf Phosphatgehalt und Ammoniakgehalt geprüft werden, ist dann etwas nicht in Ordnung, wird eine Zugabe von aktiven Starterbakterien beigefügt. So bekommt der Teich sein Gleichgewicht wieder.

Zu aller letzt, muss noch die Terrasse von den Winterresten befreit werden, sonst können sie die schöne Aussicht in ihren Garten nicht wirklich genießen. Also raus mit dem Schrubber und geputzt.

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