Feng Shui

 

Ein wichtiger Punkt dabei ist das Chi. Chi wird vom Wind zerstreut und vom Wasser gesammelt. Chi ist die belebende Kraft in der Erde und in allen Lebewesen. In unseren Sprachgebrauch kann es am ehesten mit Energie übersetzt werden. Damit der Mensch Gesund bleibt muss das Chi im Körper fließen. Auch in den Wohnräumen, die ebenfalls als eine Art Organismus betrachtet werden, sollte die Lebensenergie überall hin gelangen. Schlechte Energie wird im Feng Shui als Sha bezeichnet. Sha sind zum Beispiel unzugänglichen Winkel, Engpässe, schlecht beleuchteten Bereiche und ungenügend gelüftete Räume.

In der Lehre von Feng Shui kann man die Lebensräume jedes Einzelnen so gestalten, dass mehr Freude und Harmonie in die Lebensräume kommt (Haus/Wohnung). Nach der Chinesischen Feng Shui Lehre lässt sich das Chi durch Farben, Formen und Klänge beeinflussen, dadurch kann man gezielt die Gestaltung der Umgebung sowie den Einsatz von Hilfsmitteln einen harmonischen und gleichmäßigen Chi Fluss herstellen. Jeder Raum sollte eine Stelle haben an der sich das Chi niederlassen kann, einen Sammelpunkt für die Energie. Einen Punkt wo das Auge ruhen kann. Räume ohne Zentrum machen nervös. Ein Ruhepunkt kann ein Tisch sein, auf dem Blumen stehen, ein Bild mit einem Sitzplatz oder eine leere Wand die Ruhe in einen Raum bringt. Beim Einrichten der Räume muss darauf geachtet werden, dass Gegenstände, Möbel und Farben sich nicht gegenseitig die Wirkung nehmen. Wenn zu wenig freier Raum bleibt, treten die Dinge in Konkurrenz zueinander und erzeugen unruhige Energie. Farben beleben den Raum und die Menschen, sie sind ein wirksames Mittel um Stimmungen zu erzeugen. So kann zum Beispiel eine Wand in zartem frischem Gelb, an Regentagen an den Sonnenschein erinnern. Ein zartes Apricot im Schlafzimmer dafür sorgen das einem wohlig warm ist. Farben beleben, sie beeinträchtigen unser Harmonie Gefühl. Da Licht sehr wichtig ist sollte man bei der Beleuchtung darauf achten, Leuchten mit ausreichend Tageslichtspektrum zu benötigen, gerade in selten aufgesuchten Räumen wie Abstellkammern oder in Durchgangsbereichen, sollte nach Feng Shui helles Licht eingesetzt werden, um Sha zu vermeiden.

Feng Shui ist aber nicht nur für den Innenbereich sondern auch für ihren Garten eine Bereicherung. Das leben im Einklang mit der Natur. Der Vorgarten zum Beispiel, durch ihn kommen und gehen Besucher. Er ist die Visitenkarte ihres Hauses. Ideal wäre ein sanft geschwungener, breiter Weg zum Hauseingang, der gut beleuchtet ist. Breite Büsche und Bäume haben an diesem weg nichts zu suchen. Auch Bäume die zu dicht am Haus stehen, behindern den Fluss des Chi. Der Hauptgarten sollte eine große Rasenfläche haben, er bündelt positive Energien. Windräder und Spiralen unterstützen den Energiefluss. Pflanzen aus der Region sorgen für eine gute Atmosphäre. Wichtig sind klare Formen, ein zugewucherter Garten vermittelt Unruhe und Unsicherheit. Laubabwerfende Bäume und Pflanzen sollten sich in Grenzen halten, ebenso hohe Gewächse. Man möchte sich ja nicht Isolieren.

Feng Shui die Kunst im Einklang mit der Harmonie zu Leben.

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