Vergabepraxis nur online

 

Ab 2010 werden Ausschreibungen des Bundes nur noch online ausgeschrieben und ein Großteil der Städte und Kommunen plante gleiches ob im Alleingang oder in Kooperation auf Länder oder Kreisebene. Jedoch werden diese Modelle nur Bestand haben sollte die Vergabeplattform des Bundes erreichbar unter www.evergabe-online.de erfolgreich positioniert sein, durch ein Mehrwertsystem, wie dem direkten Abruf der vollständigen Ausschreibung.
Von der Umstellung auf die elektronische Vergabe sind alle Branchen betroffen, für die öffentliche Aufträge relevant sind. Dies wird somit das Aus für das Bundesausschreibungsblatt in gedruckter Form bedeuten. Grundlage für die online Ausschreibung sind die Vergaberichtlinien der Europäischen Kommission für den Ausbau des elektronischen Beschaffungswesens. Durch die elektronische Veröffentlichung wird die Form- und Terminsicherheit gewährleistet, weil nur ausreichend bekanntgemachte Ausschreibungen mit entsprechender Dauer der Veröffentlichung bekannt gemacht werden können.
Da sich nicht nur die Ausschreibungspraxis auf den Bereich der Veröffentlichung von der Papierform verabschiedet sondern auch zunehmend immer mehr Ausschreibungen am Computer bearbeitet werden, ist eine zunehmende EDV-Kenntnis selbst für den Handwerkermeister von nebenan erforderlich, sollte er sich auch in Zukunft noch an öffentlichen Ausschreibungen beteiligen wollen.

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